Vor dem Kauf eines schnelleren Fahrzeugs
Kläre zuerst, ob Lieferungen fehlen, Einnahmen sinken oder Betriebskosten steigen. Vergleiche dieselben Endpunkte über gleich lange Zeiträume.
Zu einem Abschnitt springen
Quellen, Stand & Geltungsbereich
Die offizielle Frachterlös-Dokumentation wurde am 19. Oktober 2026 erneut geprüft. Das Rechenbeispiel ist ausdrücklich hypothetisch.
FRACHTDOKUMENTATION · EIGENER KOSTENVERGLEICHDie Modding-Dokumentation beschreibt entfernungsabhängige Einnahmen mit einer Lieferzeit-Eingabe. Daraus allein folgt kein standardmäßiger Geldabzug bei Verspätung: Laut Stadthandbuch bringt verspätete Fracht weiterhin volle Einnahmen, während die Delivery-Bewertung sinkt. Trenne Bezahlung und Stadtwachstum.
Weitere Quelle: Urban-Games-Handbuch · Städte ↗
Weitere Quelle: Urban Games · Entwicklerblog 2: Industrie und Güter ↗
| Beobachtung | Sinnvoller Vergleich | Noch keine Grundlage für |
|---|---|---|
| Höherer Erlös je Lieferung | Einnahmen minus Betriebskosten im gleichen Zeitraum | Eine profitablere Linie |
| Längerer Weg zum selben Ziel | Verzögerungen und Kosten vor/nach dem Umbau | Einen Bonus für den Umweg |
| Teure Abkürzung | Mehrüberschuss gegenüber Bauausgaben | Schnelle Amortisation |
| Fracht wartet am Umschlagpunkt | Verbleibenden Transport zum Empfänger prüfen | Eine abgeschlossene Lieferung |
Bringt ein längerer Umweg mehr Geld?
Die dokumentierte Entfernung ist die Luftlinie zwischen Abholung und Ziel. Ein Umweg vergrößert diese Entfernung nicht. Darauf kommt es beim Vergleich einer Tunnelstrecke mit einer Trasse um den Berg an. Auch Höhe und Schwierigkeitsgrad spielen laut Dokumentation eine Rolle. Die pauschale Aussage, Entfernung sei bedeutungslos, wäre deshalb falsch.
Lass Fracht, Ziel und Spieleinstellungen beim Vergleich unverändert. Was soll der Tunnel konkret verbessern: die Fahrzeit, eine Warteschlange oder den Zugang zu einem anderen Kunden? Das sind unterschiedliche Vorhaben. Änderst du Ziel und Trasse zugleich, lässt sich das Ergebnis nicht allein der Abkürzung zuschreiben. Für eine teurere Strecke sollte es einen nachvollziehbaren Grund geben.
Zahlung und Gewinn: ein Rechenbeispiel
Zwei erfundene Dienste laufen über denselben Beobachtungszeitraum. Dienst A nimmt 120 Recheneinheiten ein und verursacht 80 Betriebskosten. Dienst B nimmt 150 ein, kostet aber 130. A behält 40, B nur 20. Höhere Einnahmen ergeben hier den kleineren Betriebsüberschuss. Die Zahlen erklären die Rechnung; es sind keine Spielpreise oder gemessenen Erträge.
Angenommen, ein Ausbau kostet zusätzlich 200 und erhöht den Überschuss pro Zeitraum um 10. Die einfache Amortisationsrechnung lautet 200 ÷ 10 = 20 vergleichbare Zeiträume. Sie gilt nur, solange der Mehrüberschuss anhält; Finanzierung und weitere Änderungen sind darin nicht enthalten. Ohne nachgewiesenen Mehrüberschuss lässt sich keine positive Amortisationsdauer berechnen. Setze deshalb eigene Beobachtungen ein, bevor du auf dieser Annahme baust.
Was du vor einem Umbau notieren solltest
Lege zwei Spalten für Vorher und Nachher an. Notiere jeweils gelieferte Menge, Einnahmen, Betriebskosten und neue Bauausgaben sowie Beginn und Ende des Zeitraums. Eine kurze Lieferwelle nach dem Abbau eines Rückstaus ist kein fairer Vergleich mit einem normalen ruhigen Zeitraum.
Sinkt die Menge bei ähnlichem Erlös pro Lieferung, suche zuerst nach ausbleibenden oder verspäteten Fahrten. Bleibt die Menge gleich, aber der Überschuss sinkt, trenne zunächst die zusätzlichen Kosten. Nutzen mehrere Linien den Ausbau, berücksichtige deren Ergebnisse oder kennzeichne den Vergleich als unvollständig. Eine solche kleine Übersicht hilft mehr als zwei einzelne Zahlungseinblendungen.
Wann beginnt und endet die Lieferzeit?
Hier sind zwei Fragen zu trennen. Die Modding-Schnittstelle nimmt eine Lieferzeit entgegen. Das Stadthandbuch sagt jedoch, dass verspätete Fracht weiterhin volle Einnahmen bringt, während die Delivery-Bewertung sinkt. Eine rote Lieferanzeige allein beweist deshalb keinen Geldabzug; die Schnittstellenbeschreibung belegt keinen allgemeinen Geschwindigkeitsbonus.
Die Frachtdokumentation misst die Zeit ab der ersten Abholung bis zum Entladen bei einem zulässigen Endempfänger. Die Zeitparameter unterscheiden sich je nach Fracht; die Beispielwerte sind keine allgemeine Lieferfrist. Eine Umladung ist deshalb noch kein Beleg dafür, dass der Kunde beliefert wurde.
Verfolge eine Kette bis zum tatsächlichen Empfänger. Notiere die Wartepunkte und entscheide dann, welchen du angehen willst. Eine verkürzte Fahrstrecke hilft möglicherweise wenig, wenn der erkennbare Engpass beim Entladen liegt. Prüfe die gefundene Verzögerung, bevor du ein schnelleres Fahrzeug kaufst.
Wo Lieferzeit tatsächlich verloren geht
Der offizielle Fracht-Blog führt Lieferfristen ein, die sich je Güterart unterscheiden, und sagt, dass kurze Ladezeiten deshalb entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg sein können. Die Begründung ist eindeutig: Endkunden in Städten sind nicht bedient, wenn die Ware im Lager wartet. Damit hat eine Güterlinie vier Stellen, an denen Zeit verloren geht – Abholung, Warten, Fahrt und Entladen –, und nur die Fahrt verbessert sich durch zusätzliche Fahrzeuge. Der Blog nennt auch den Preis: Mit genug Geld lässt sich eine Lieferkette beschleunigen, oft um den Preis einer höheren Umweltbelastung, die wiederum eigene Folgen haben kann. Wir haben keine Fristwerte gemessen.
Die Zahlungsmechanik stammt aus der verlinkten offiziellen Dokumentation. Vergleichsmethode und Zahlenbeispiel sind eigene Erläuterungen, kein Spielbenchmark; Streckenerträge oder Amortisationszeiten wurden nicht gemessen.
Unsere redaktionellen Grundsätze →


