Das rote Signal ist der erste Hinweis
Prüfe zuerst die Erreichbarkeit, danach Warteplatz und konkurrierende Fahrt. Ein freier Bahnsteig hilft nur mit einer nutzbaren Zufahrt.
Zu einem Abschnitt springen
Quellen, Stand & Geltungsbereich
Signale an der Ausweichstelle und Freiraum am 21. Oktober 2026 anhand des offiziellen Handbuchs erneut geprüft; kein eigener Spieltest.
OFFIZIELLE SIGNALREGELN · KNOTEN PRÜFENTF3 nutzt Fahrwegreservierungen. Ein frei wirkender Bahnsteig beweist nicht, dass der Zug ihn erreichen und anschließend den Knoten räumen kann. Prüfe die ganze Fahrt einschließlich des Platzes für das Zugende.
Weitere Quelle: Urban Games · Bedienung und Zugreservierungen ↗
Weitere Quelle: Urban-Games-Handbuch · Linien und Fahrzeuge ↗
| Symptom | Zuerst klären | Dafür festhalten |
|---|---|---|
| Verbindungswarnung | Wo bricht die geplante Fahrt ab? | Markierten Abschnitt und Meldung |
| Zug wartet an einer Kreuzung | Passt der wartende Zug vollständig dahinter? | Zugende und gemeinsamen Gleisbereich |
| Ausweichbahnsteig bleibt leer | Ist er vom Entscheidungspunkt erreichbar? | Zufahrt und Terminalauswahl |
| Problem erst beim zweiten Zug | Funktioniert auch die andere Ankunftsreihenfolge? | Die vollständige Begegnung beider Züge |
Die Skizze vom Zugende aus lesen
Die Grafik hilft beim Nachdenken: Zwei Züge brauchen einen gemeinsamen Gleisbereich. Betrachte den ganzen wartenden Zug, nicht nur die Lok. Steht sein Ende noch auf einer Weiche, kann dem anderen Zug der Weg fehlen. Das Freiraum-Beispiel im Signalhandbuch berücksichtigt ausdrücklich den längsten Zug.
Skizziere vor dem Nachbau Zufahrt, Warteposition und Ausfahrt für beide Bewegungen. Markiere den gemeinsam genutzten Abschnitt. Ein freies Gleis anderswo hilft nicht, wenn keiner der Dienste es für seine nächste Fahrt nutzen kann. Deshalb kann ein zusätzlicher Bahnsteig den ursprünglichen Konflikt unverändert lassen.
Zuerst fehlende und belegte Wege unterscheiden
Hat der Zug überhaupt einen gültigen Weg zum nächsten Halt? Ein Einbahnsignal darf nicht von hinten passiert werden. Prüfe deshalb die Richtung, wenn eine zuvor mögliche Fahrt nach einer Änderung scheitert. Folge dem vorgesehenen Weg, statt wahllos Signale auszutauschen.
Existiert die Route, untersuche die konkurrierende Bewegung und ihre Warteposition. Der TF3-Blog vom 30. Juli bestätigt, dass Reservierungen über gewöhnliche Halte hinausreichen können. Ein Stationssymbol belegt daher nicht, dass der gemeinsame Abschnitt wieder frei ist. Unsere Prüfreihenfolge lautet: Route, Richtung, Warteplatz, dann Verkehrsmenge. Weitere Züge sind erst danach sinnvoll, wenn tatsächlich Kapazität fehlt.
Die zweigleisige Ausweichstelle aus dem Handbuch prüfen
Diese Anleitung gilt für eine eingleisige Strecke mit Ausweichstelle und zwei Zügen, nicht für jeden Bahnhofskopf. Sichere zuerst einen getrennten Spielstand. Im offiziellen Signalhandbuch blockieren sich zwei Züge an den gegenüberliegenden Stationen, weil beide den unsignalisierten Weg durch die Ausweichstelle reservieren wollen. Die dokumentierte Abhilfe sind Signale an beiden Enden der Ausweichstelle, damit sich die Reservierungen nicht mehr überlappen.
Prüfe vor dem Start die Warteposition an jeder Weiche: Hinter der Weiche muss der ganze längste Zug Platz haben, ohne den gemeinsamen Fahrweg zu blockieren. Falls du ein Signal als Einbahnsignal eingestellt hast, kontrolliere dessen Richtung und die Streckenvorschau der Linie; von hinten darf der Zug es nicht passieren. Ändere die Terminalzuweisungen nicht gleichzeitig.
Beobachte, wie der erste Zug in die Ausweichstelle ein- und wieder ausfährt, danach den zweiten. Wiederhole den Versuch mit umgekehrter Ankunftsreihenfolge. Erfolgreich ist die Prüfung erst, wenn beide Züge einander passieren und kein Zugende eine Weiche blockiert. Ein grünes Signal oder nur eine funktionierende Reihenfolge genügt nicht. Bleiben beide an ihren Stationen stehen, prüfe die Reservierung bis zum jeweils nächsten Signal oder Wendehalt. Scheitert nur eine Reihenfolge, notiere vor dem Verschieben des Signals die Position des wartenden Zugendes. Das ist eine Diagnose nach Handbuch, kein Spieltest deines konkreten Gleisplans.
Warum bleibt der Ausweichbahnsteig ungenutzt?
Ein Ausweichterminal wird geprüft, wenn das Hauptterminal nicht reserviert werden kann. Ein freier Ausweichbahnsteig muss daher nicht bei jeder Fahrt genutzt werden.
Für Züge nennt das Handbuch das letzte Signal vor der Station als Entscheidungspunkt. Aktivierte Alternativen müssen von dort erreichbar sein.
Betrachte diesen Punkt bei ausgewählter Linie. Liegt die benötigte Gleisverbindung davor oder dahinter? Verfolge den Weg vom Entscheidungspunkt zum Bahnsteig und weiter zur Ausfahrt. Müsste der Zug laut Skizze schon früher auf ein anderes Gleis gewechselt sein, genügt ein freier Bahnsteig nicht. Kläre diesen Zugang, bevor du mangelnde Kapazität oder eine fehlerhafte Bahnsteigwahl vermutest.
Die Verbindungswarnung zur Eingrenzung nutzen
Die Linienverwaltung markiert fehlerhafte Abschnitte und zeigt eine Verbindungsmeldung. Beginne am markierten Teil samt Zu- und Abfahrt.
Trat die Warnung nach einem Umbau auf, vergleiche diesen kleinen Bereich mit dem gesicherten Zustand. Ändere keine entfernten Stationen, solange der Hinweis auf diese Verbindung zeigt. Beobachte nach dem Verschwinden der Warnung eine vollständige Fahrt durch die reparierte Stelle. Eine behobene Warnung und fließender Verkehr sind zwei getrennte Prüfungen. Für weitere Hilfe ist eine Übersicht mit beiden Zufahrten, Signalrichtungen, Zuglängen und gewählten Terminals nützlicher als die Nahaufnahme eines roten Signals.
Das Handbuch enthält noch einen Satz über TF2; wir verwenden ihn nicht als Nachweis für die Signalart in TF3. Dafür dient der verlinkte TF3-Blog. Grafik und Zwei-Zug-Prüfung sind Erklärhilfen, kein getesteter oder garantiert störungsfreier Bauplan.
Unsere redaktionellen Grundsätze →

